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Deine Passung: was die Prozentzahl bei jeder Stelle bedeutet
3 Min. Lesezeit · Veröffentlicht am 16. August 2026
Bei jeder Stelle zeigt dir joblie deine Passung als Prozentzahl. Sie entsteht aus sieben Bereichen deines Profils — Berufserfahrung, Branche, Qualifikation, Gehalt, Beschäftigungsgrad, Arbeitsweise und Sprache — die unterschiedlich stark ins Gewicht fallen. Wichtig: Du siehst deine Passung nur, wenn du angemeldet bist und ein Kandidatenprofil hinterlegt hast. Ohne Profil fehlt die Grundlage für die Berechnung.
Ohne Anmeldung geht es nicht
Die Passung ist ein Vergleich zwischen deinem Profil und den Anforderungen einer Stelle. Ohne Profil gibt es nichts zu vergleichen — deshalb erscheint die Zahl erst, wenn du angemeldet bist und ein Kandidatenprofil ausgefüllt hast.
Bist du nicht angemeldet, steht auf der Stellenseite an derselben Position nur der Hinweis, dass es die Passung gibt. Das Konto ist kostenlos, und je vollständiger dein Profil, desto aussagekräftiger die Zahl.
Was die Prozentzahl bedeutet
Die Passung fasst zusammen, wie gut dein Profil zu den Anforderungen einer konkreten Stelle passt. joblie bewertet dafür sieben Bereiche einzeln und fasst sie zu einer Zahl zusammen. Die Bereiche zählen dabei unterschiedlich stark — was für die Arbeit zentral ist, wiegt schwerer als eine Randbedingung.
Auf der Stellenseite steht das Ergebnis als «{score}% Match». Ein Klick darauf öffnet die Aufschlüsselung: Dort siehst du für jeden der sieben Bereiche, ob er erfüllt, teilweise erfüllt, nicht erfüllt oder nicht bewertbar ist. Du siehst also nicht nur das Ergebnis, sondern auch, wo es herkommt.
- Berufserfahrung — deine Jahre im Verhältnis zu den geforderten.
- Branche — passt das Feld der Stelle zu deinen Interessen?
- Qualifikation — dein Abschluss im Verhältnis zum geforderten.
- Gehalt — deine Vorstellung im Verhältnis zur Lohnspanne.
- Beschäftigungsgrad — Vollzeit, Teilzeit, temporär und so weiter.
- Arbeitsweise — vor Ort, hybrid oder remote.
- Sprache — dein Niveau in den geforderten Sprachen.
prüft joblie für jede Stelle einzeln — von der Berufserfahrung bis zur Sprache.
joblie, 2026Was passiert, wenn Angaben fehlen
Ein Bereich wird nur bewertet, wenn beide Seiten die nötigen Angaben liefern. Nennt ein Inserat keine Lohnspanne oder hast du keine Gehaltsvorstellung hinterlegt, bleibt dieser Bereich unbewertet. Er zählt dann weder als erfüllt noch als nicht erfüllt — er fällt aus der Rechnung.
Wir raten in diesem Fall nichts. Unter der Aufschlüsselung steht deshalb, auf wie vielen Bereichen deine Zahl beruht. Und wenn zu wenige Angaben für eine belastbare Aussage vorliegen, zeigen wir gar keine Prozentzahl, sondern den Hinweis, welche Profilangaben noch fehlen.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Eine Passung, die auf ein, zwei Angaben gestützt ist, sähe aus wie eine belastbare Zahl, wäre aber keine.
Löhne werden erst vergleichbar gemacht
In Liechtenstein werden Löhne im Stundentakt, pro Monat und pro Jahr ausgeschrieben. Ein direkter Zahlenvergleich würde 25 Franken pro Stunde neben 25 000 Franken pro Jahr stellen und wäre wertlos.
joblie rechnet deshalb alle Angaben auf eine gemeinsame Basis um, bevor verglichen wird — und nutzt dieselbe Basis auch für den Lohnfilter in der Stellensuche, damit Filter und Passung nie auseinanderlaufen.
Was in Liechtenstein üblicherweise gezahlt wird, liest du im Ratgeber Löhne in Liechtenstein. Und was davon netto übrig bleibt, rechnest du im Grenzgänger-Rechner aus.
Wann eine Stelle ganz herausfällt
Sprache ist der einzige Bereich, der eine Stelle vollständig ausschliessen kann. Liegt dein Niveau deutlich unter dem geforderten — oder ist die Sprache gar nicht in deinem Profil hinterlegt —, erscheint statt der Prozentzahl ein Hinweis, welche Sprache auf welchem Niveau erwartet wird.
Der Grund ist praktisch: Wer für eine Stelle fliessendes Deutsch braucht und Grundkenntnisse mitbringt, ist mit einer hohen Prozentzahl schlecht beraten. Ein kleiner Abstand bleibt dagegen im Rahmen und wird nur abgewertet, nicht ausgeschlossen.
Was Arbeitgeber sehen
Arbeitgeber, die dich im Talent-Pool sehen, bekommen dieselbe Zahl wie du — es gibt keine zweite, günstigere Rechnung für die eine oder andere Seite. Im Talent-Pool erscheinst du allerdings nur, wenn du dem ausdrücklich zugestimmt hast.
Ergänzend erstellt eine KI auf Wunsch eine kurze Einschätzung in Worten. Sie ist als solche gekennzeichnet und ersetzt die Berechnung nicht.
Wie du dein Dossier darüber hinaus stark machst, steht im Ratgeber Bewerbung in Liechtenstein. Oder schau direkt, was gerade offen ist: alle Stellen in Liechtenstein.
Häufige Fragen
- Warum sehe ich meine Passung nicht?
- Weil die Berechnung ein Profil braucht. Melde dich an und lege ein Kandidatenprofil an — danach erscheint die Zahl auf jeder Stellenseite. Ohne Anmeldung siehst du an derselben Stelle nur den Hinweis, dass es die Passung gibt.
- Wie genau ist der Match-Score?
- Er misst die Übereinstimmung deiner Profilangaben mit den Anforderungen einer Stelle — nicht deine Eignung als Person. Fachliche Stärken, die in keinem Feld erfasst sind, kann er nicht sehen. Nimm ihn als Orientierung für die Reihenfolge deiner Suche, nicht als Empfehlung, ob du dich bewerben sollst.
- Warum steht bei manchen Stellen keine Prozentzahl?
- Weil zu wenige Angaben für eine belastbare Aussage vorliegen — entweder in deinem Profil oder im Inserat. Ergänze Gehaltsvorstellung, Qualifikation, Branchen und Sprachen, dann erscheint die Zahl. Steht dort ein Sprachhinweis, fehlt dir das geforderte Niveau.
Quellen
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